„St. Margaretha”, Kapelle zu Beisinghausen

Im Jahre 1754 wurde die Kapelle der hl. Margaretha geweiht. Die Kapelle St. Margaretha in Beisinghausen wurde 1753 erbaut. Vorher hat an gleicher Stelle bereits eine Kapelle gestanden. Die Längsmauern und die Westfront von der alten mittelalterlichen Kapelle blieben beim Bau der heutigen Kapelle erhalten. Die Balkeninschrift über dem Eingang belegt das Baujahr 1753. Der Altar stammt aus dem Jahr 1684 und enthält die Reliquien der Märtyrer Tiberius und Valerian. Die Glocke in der Kapelle konnte früher eine Zeit lang nicht geläutet werden, da sie nicht fachgerecht aufgehängt war. So wurde an einem Privathaus eine andere Glocke aufgehängt, die jeden Morgen, Mittag und Abend und bei aufziehendem Unwetter betätigt wurde. In den letzten Jahren wurden umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Der Innen- und Außenputz wurde erneuert und das Dach mit Turm erhielt eine neue Naturschiefereindeckung. Außerdem wurde ein elektrisches Geläut eingebaut. 1983 wurde die Kapelle unter Denkmalschutz gestellt.